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Buchweizen-Taschen

Der in Osteuropa gern gegessene, nussig schmeckende Buchweizen eignet sich für Experimente: zum Beispiel mit Petersilie als polnische Variante der Taboulé, oder – wie hier geschildert – als deftige Blätterteigtasche.

Den Buchweizen nach Packungsanweisung zubereiten. Äpfel schälen und würfeln, Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Öl erhitzen und die Frühlingszwiebeln anschwitzen. Dann die Äpfel hinzufügen und kurz mitbraten. Zum Schluss den Buchweizen hinzufügen und das Ganze vermengen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und von der Herdplatte nehmen.

Den Blätterteig leicht ausrollen und in je sechs gleichgroße Stücke teilen. Je ein Löffel der Buchweizenmasse in die Mitte geben und den Teig nach oben klappen aber nicht schließen. Die Taschen in eine geeignete Form, zum Beispiel eine Muffinform, geben, damit der Blätterteig seine Taschenform nicht verliert. Das Ganze in den auf 160 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis der Blätterteig aufgegangen ist.
Die Taschen aus der Form nehmen und jeweils einen kleinen Klecks Schmand auf die Füllung geben und mit geriebenem Muskat bestreuen.
Dazu passt ein Salat mit Maronen und Zuckerschoten.

Experimentieren
1. Rote Beete zur Füllung hinzufügen, um den Taschen einen erdigeren Geschmack zu verleihen.
2. Trockenobst statt der Äpfel verwenden, um einen größeren Kontrast zu erzielen.
3. Mangold mit Knoblauch und Frühlingszwiebeln anbraten, mit Muskatnuss würzen und mit Weißwein ablöschen. Auf den Blätterteig eine Scheibe Sellerie legen, den Buchweizen darum garnieren und den Mangold auf den Sellerie legen.
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Erstellt von > Alexander, > Steffen. Zuletzt geändert am 17.01.2010
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Zutaten
für 6 Taschen:
ca. 200 g Buchweizen
2 kleine Äpfel
3 Frühlingszwiebeln
2 Scheiben Blätterteig
Salz, Pfeffer, Zucker
Schmand
Muskat

Womit
Wo
Wer